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Folgeband und gleichzeitig letzter Band der Padua-Trilogie in Arbeit

Veröffentlicht am 28.02.2019

Commissario Berlingui ist von seinem Urlaub auf Mallorca zurückgekehrt. Nun sitzt er einer jungen Sottotenente gegenüber, die seinen Fall, "Zementschlacht", übernommen hat und zu ganz anderen Ergebnissen gekommen ist - auf der Suche nach dem letzten Mörder.

Endlich nahm Sfarzi Luft und Berlingui konnte die junge Frau, die neben ihm stand, etwas in Augenschein nehmen. Tatsächlich in der Uniform der Carabinieri. Sogar mit dem weißen Täschchen über der Schulter, in dem immer ein Paar Handschellen waren. Aber ohne die übliche Kopfbedeckung. Sofort stockte ihm ein wenig der Atem, denn er glaubte, einer Zwillingsschwester seiner zukünftigen Schwiegertochter Alessia gegenüberzustehen. Allerdings mit vortrefflich blaugefärbten halblangen Haaren – ging das bei den Carabinieri? – und, wenn auch nur ein wenig, älter als sie.

Buondì! Signora!“, Berlingui musste sich räuspern, um fortzufahren, „entschuldigen Sie bitte meine Verblüffung, aber in … wie soll ich sagen … dieser Umgebung haben wir selten mit … äh … Kolleginnen zu tun. Vor allem mit diesem …“

Wieder räusperte er sich – lieber jetzt. Sicherheitshalber. Signora Sottotenente Loretta Dugiorni war auch ein guter Grund dafür. Nur etwas mehr als einen halben Kopf kleiner als er war sie allein durch ihre Größe eine echte Persönlichkeit und ihr strahlendes Lächeln hatte zugleich etwas Herzliches wie auch etwas von einer gesunden Distanz. Ihre Nase hätte zu einer Griechin gepasst, lang, schön und gerade, wie von einem Lineal gezogen. Breite, makellos in Form gezupfte Augenbrauen. Darunter fröhliche, vor allem aber wache Augen.